COCOONDANCE AKTUELL

Trailer von Michael Maurissens/ DANCING FRAMES PRODUCTIONS

 

Neues Stück 

 

MOMENTUM verbindet Tänzer und Zuschauer, über den Bewegungssinn spürbar in einem gemeinsamen Raum. Tänzer wie Zuschauer nehmen die sich steigernde Energie auf und lassen sie zum konstituierenden Moment der Inszenierung werden. Zusammen mit dem DJ Franco Mento, dem Lightdesigner Marc Brodeur untersuchen Rafaële Giovanola und ihre Tänzer Alvaro Esteban, Werner Nigg und Andi Xhuma die Verbindungen, Gemeinsamkeiten und Schwellenbereiche von Bewegung und Bewegtheit.

 

MOMENTUM lässt das Männertrio uralt und ewig neu wirken. … und das ist das Großartige und sehr Zeitgemäße an “Momentum”, beides: die Lust, in dem Moment, in dem blinden Beat, in dem Tanz, in der Menge rückhaltlos aufzugehen; und das Schreckliche, die Sucht, das Aufgeputschte, das Pushen, die Affirmation. Nicht denken. Weiter, weiter, weiter!“ (Melanie Suchy, tanzwebkoeln, 07.04.2016)

 

„ … eine virtuose Etüde über Bewegung und Wahrnehmung von Bewegung, die intelligent und sinnlich mit der komplexen Beziehung zwischen Tänzern und Zuschauern spielt. Obwohl die drei Tänzer physisch ein Hochleistungsprogramm absolvieren und der Zuschauer weitgehend in Passivität verharrt, sind doch beide Seiten Akteure. Der Zuschauer ist Teil der Inszenierung. Insofern fügt dieses packende Tanzstück den vergangenen „Pieces Of Me“ und „What About Orfeo?“ eine weitere spannende Facette hinzu.“ (Bernhard Hartmann, General-Anzeiger, Bonn, 09./10.04.2016) 

 

„CocoonDance  mit einem starken „Momentum“. … Ein bemerkenswertes Stück über die unmögliche Sehnsucht nach dem Einssein, dessen offenes Ende die Gefahr des Mitnickens erahnen lässt." (Melanie Suchy, Kölner Stadtanzeiger, 12.04.2016)

 

„Die drei Tänzer sind mal Körper, mal Raum. Sie fluten und schweben in allen Richtungen. (…) Es ist mit 45 Minuten kein langer Abend, der den Besucher beansprucht, eher einer, der auch im Nachhinein Interesse voraussetzt für seinen Perspektive-Reichtum. Kein Zweifel, dass sein gedankliches, auch philosophisches Fluktuieren Phantasie freisetzt.“ (H.D. Terschüren, Bonner Rundschau, 16.04.2016)

 

Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn, Théâtre-ProVS, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande.

 

Zusätzliche Vorstellungen im Bonner theaterimballsaal am So 5. und Mo 6. Juni 2016

 

CocoonDance zusammen mit dem Theater Osnabrück

in der Doppelpassförderung des Bundes

 

Die CocoonDance Company erhält die Doppelpassförderung des Bundes und wird zwei Jahre lang mit dem Theater Osnabrück kooperieren. Die Dance Company Theater Osnabrück und CocoonDance Bonn begeben sich gemeinsam mit in Osnabrück lebenden Flüchtlingen auf die Suche nach der Geschichte ihres Körpers. Es geht um die Frage nach den eigenen Wurzeln – sowohl biografisch als auch physisch und kulturell –, um Entwurzelung und die Möglichkeit, erneut Wurzeln zu schlagen.

In ihrem ersten Aufführungsprojekt (Premiere: 21 November 2015), dem Doppelabend BIOGRAFIA DEL CORPO (Biografie des Körpers) begeben sich Giovanola und de Candia in einem jeweils eigenen Stück, aber in gemeinsamer Recherche, auf die Suche nach ihren Wurzeln als Tänzer-Choreografen. Für die Tanzkarriere von Rafaële Giovanola und Mauro de Candia war die Ausbildung bei der großen russischen Ballettpädagogin Marika Besobrasova von entscheidender Bedeutung.

Beide haben bei ihr – zu unterschiedlichen Zeiten – an der Ballett-akademie in Monte Carlo studiert und dabei nicht nur eine Schulung des Körpers, sondern auch eine Schule des Wahrneh-mens und Sehens durchlaufen.

 

Premiere BIOGRAFIA DEL CORPO: 21. November 2015, Theater Osnabrück, Emma Theater. Weitere Aufführungen: 28.11.2015 / 06.12.2015/ 13.12.2015/ 17.12.2015/ 19.12.2015 / 29.12.2015 / 20.01.2016

Gastspiel im Bonner theaterimballsaal am 3. Juni 2016

 

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes

 


 

3-jährige Residenz im Schweizer Kanton Wallis

 

Im Rahmen der 3-jährigen Residenz wird die CocoonDance Company Bonn, neben eigenen Aufführungen, im gesamten Kanton mit verschiedensten Gruppierungen aus dem Professionellen- bis Laienbereich wie Breakdancern, Parkour-Läufern („Traceuren“), Schülern, Studenten des kantonalen Konservatoriums u.a. zusammenarbeiten.

Die Förderer des Residenzprogrammes Théâtre-ProValais, Le Conseil de la Culture Etat du Valais und La Loterie Romande möchten mit der Vergabe der Residenz an CocoonDance eine starke Basis für die Weiterentwicklung des zeitgenössischen Tanzes im Schweizer Kanton Wallis schaffen.

 

 

Kooperationsprojekt mit dem Gürzenich-Orchester Köln

“Die Planeten” – ein galaktisches Konzertspektakel 

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Unendliche Weiten! Gemeinsam reisen die jungen Musiker des Jugendsinfonieorchesters der Rheinischen Musikschule mit den Profis des Gürzenich-Orchesters Köln zu Jupiter, Mars und Saturn. Das Familienkonzert unter der Leitung des neuen Gürzenich-Kapellmeisters François-Xavier Roth entführt die Zuhörer ins Weltall. “Die Planeten” von Gustav Holst steht auf dem Konzertprogramm. Die Zuschauer erwartet ein galaktisches Konzertspektakel, an dem neben den Musikern auch hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler der Johann-Joseph-Gronewald-Schule mitwirken. Gemeinsam mit der CocoonDance Company Bonn erarbeiten sich die Schüler einen eigenen Zugang zu dem Werk, indem sie zur Musik von Gustav Holst choreographische Bilder entstehen lassen und so die Zuschauer in ein anderes Universum entführen. Uraufführung, 19. Juni 2016 im E-Werk, Köln.

 

 

Neues Projekt der Junior Company Bonn - They Might Be Giants

 

Eine Straße, ein Platz, eine Kreuzung irgendwo. Hauptakteur von SPACE IS ONLY NOISE ist, wie in den vorangegangen Stücken der Bonner Junior Company der Raum. Doch geht es nach der Erforschung von artifiziellen Räumen der ersten drei Produktionen diesmal darum, sich mit dem eigenen lebensweltlichen, städtischen Raum und seinen ständigen Veränderungen zu beschäftigen.

Die Mitglieder des jungen Bonner Ensembles sind bereits bei der Recherche des Projekts aktiv einbezogen worden. Unter Anleitung von Jörg Ritzenhoff haben sie in ihrer Stadt Geräusche, „field-recordings“ gesammelt, die der Kölner Komponist als Basis seiner Komposition einsetzt. So entsteht ein von der städtischen Geräusch-Kulisse musikalisch geprägtes Stück, das dem Ablauf des urbanen Alltags folgt. Es gibt keine klare Spielhandlung,

doch erschließt sich aus zahlreichen Bildfolgen ein „Fluss des Lebens“.

SPACE IS ONLY NOISE erzählt kleine Geschichten, die sich weder vollständig verstehen, noch zu einem Ganzen ordnen lassen. Die „innere“ ästhetische Struktur des Geschehens ist keinen inhaltlichen Kriterien unterworfen, sondern folgt einer Bewegungs-dynamik, die allein rhythmisch und musikalisch organisiert und sich noch am ehesten an Prinzipien von Videoclips orientiert.

 

Gefördert durch: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn, RheinEnergieStiftung Kultur.

 

ab 23. Juni 2016

PROJEKTE KULTURELLER BILDUNG

EXPRESS YOURSELF! – ein TANZFONDS PARTNER Projekt

der CocoonDance Company mit der Gesamtschule BONNS FÜNFTE in Kooperation mit dem Theater im Ballsaal und dem Theater Bonn ist abgeschlossen.

Nach der Präsentation von fünf Staffeln mit insgesamt 11 Vorstellungen schloss das Kooperationsprojekt „Express Yourself“ von CocoonDance und BONNS FÜNFTE am 27. September 2014 mit einem großen Finale.

Für eine Woche verwandelten der Tanz und 440 Schüler BONNS FÜNFTE Gesamtschule zu einem einzigen Probenraum, und für die Öffentlichkeit für einen Tag in ein Theater. Klassenzimmer, Multimediaräume, der Musikkeller, der Schulhof, die Aula, der Innenhof, der ‚rote Platz‘ verwandelten sich in Performance-Räume, und vermittelten annähernd einen Eindruck von dem, was in 2 ½ Projektjahren sich ereignet hat.

Das Publikum war eingeladen diese Räume und Erfahrungen in Parcours durch das Schulgelände zu durchwandern. Am Ende des Tages brachte ein Shuttle die Zuschauer zu einer Aufführung der Bonner Junior Company in das Theater im Ballsaal.

Von 2012 bis 2014 erhielt CocoonDance und BONNS FÜNFTE die TANZFONDS PARTNER-Förderung. Dabei handelte es sich um eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes. Projektträger war die im Juli 2011 gegründete Diehl & Ritter gUG. TANZFONDS PARTNER speziell zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen Allgemeinschulen und professionellen Tanzinstitutionen ins Leben gerufen wurde.  Mehr ...