// WORKSHOPS

DANCE IMPROVISATIONS

Workshop mit Rafaële Giovanola
Systeme und Techniken nach William Forsythes "Improvisation Technologies"

Rafaële Giovanola, langjährige Tänzerin des Frankfurter Balletts, bietet in diesem Workshop einen Blick in Methode und Technik der Improvisation, fußend auf den Arbeiten Rudolf Labans und William Forsythes, an. Der Workshop ist angelegt für Tänzer, die über eine gute Basis in Klassischem oder Modernem Tanz verfügen sollten.

Konzept und Ziel des Workshops:

Die Basis dieser Improvisationsmethode ist Forsythe's Konzept der "nine points", das sich selbst auf Rudolf Labans konstruiertes "Kubisches Raummodell" bezieht. In diesem Workshop werden erfahrene Tänzer geschult, den Raum, in dem sie sich befinden, zu strukturieren, zu definieren, sowie anatomisch zu beschreiben. Diese Technik befördert ein Bewusstsein des Körpers im Raum, ein Bewusstsein für den Raum im Körper und daraus folgend die Umsetzung in unendlich viele Bewegungsmöglichkeiten. Dies wird zuerst in Solo-Improvisationen und dann in Duetten, Trios etc. erforscht. Ziel ist es "live", jedoch im Rahmen von strengen Regeln und Strukturen, zu choreografieren.

Rafaële Giovanola, die Schweizerin wurde in Baltimore, U.S.A., geboren. Ihre Ausbildung absolvierte sie u.a. bei Marika Besobrasova in Monte Carlo. Nach einem ersten Engagement als Solistin in Turin, wurde Rafaële Giovanola von Egon Madsen an das Frankfurter Ballett engagiert. Dort tanzte sie das klassische Repertoire und arbeitete mit verschiedenen modernen Choreographen wie Jiri Kylian, Uwe Scholz und dem Haus-Choreographen William Forsythe. Unter seiner Leitung blieb sie acht Jahre beim Frankfurter Ballett und wirkte bei allen wichtigen Produktionen dieser Ära mit. Innerhalb ihres Frankfurter Engagements begegnete sie den Gastchoreographen Daniel Larrieu, Stephen Petronio und Christoph Nel. Seit 1990, der Gründung des Choreographischen Theaters in Freiburg, bis zu seiner Auflösung im Jahr 2003 war Rafaële Giovanola im Ensemble von Pavel Mikulástiks Choreographischem Theater. Rafaële Giovanola wurde 1995 in der jährlichen Kritikerumfrage von ballett international/tanz aktuell in der Kategorie "Herausragende Tänzerpersönlichkeit" genannt. Mit der ersten Produktion von Cocoon-Dance "Jigaboo" machte sie ihre erste Erfahrung mit der freien Szene. Für das Choreographische Theater Bonn choreographierte sie 2002 das Stück "Stand by (me)". 2002 erhält Rafaële Giovanola für "Jigaboo"den Förderpreis der Stiftung REFLEX in Groningen (Niederlande).
Rafaële Giovanola unterrichtete unter anderen in der Oper Bonn, Staatstheater Feiburg in Breisgau, In Tanzhaus NRW, Brotfabrik Bonn, und bei Daniela Kurz in Nürnberg.

Anfragen an:

COCOONDANCE
Rafaële Giovanola
Kaiserstraße 105
53113 Bonn
Germany
Fon/Fax ++49 (0) 228 /265685
Mobil ++49 (0) 173/2543763
cocoondance@aol.com