COCOONDANCE AKTUELL

Teaser von Sandeep Metha

 

Neueste Produktion 

 

NO BODY BUT ME ist ein Spiel mit der Lust am Anblick menschlicher Körper in Bewegung. Hier wird der Körper in seiner ganzen analogischen Kraft zum Hauptdarsteller, zum Medium zwischen Performer und Zuschauer. Zwischen Geste und Ekstase oszillierend, überbrücken Körper-Bilder den Zwischenraum von Bühnen- und Zuschauerraum, adressieren den rezipierenden Körper direkt.

 

„Letztlich wird man mit einer unglaublich intelligenten Produktion beschenkt, die uns subtil mit den verräterischen Interessen des eigenen Blicks konfrontiert.“ (Thomas Linden, Nachtkritik, tanzwebkoeln.de, 29.10.2016)

 

„'No Body But Me' setzt die Wahrnehmungsexperimente, mit denen CocoonDance schon in Stücken wie „What About Orfeo“ oder „Momentum“ spielten, auf sehr intelligente Weise fort. Was auf der Bühne des Ballsaals geschieht, ist sozusagen Nachdenken mit dem Körper.“ (Bernhard Hartmann, General-Anzeiger, Bonn, 27.10.2016)

 

„Menschen schauen Menschen an. Aber wie! … Ein kühles Arrangement zum Zwecke der Hitzeerzeugung.“ (Melanie Suchy, Kölner Stadtanzeiger, 05.11.2016)

 

„ … ein sehr seltsames, schwer zugängliches Stück: eine Choreografie als Reflexion darüber, wie wir unseren Körper wahrnehmen." (Stefan Benz, Darmstädter Echo, 25.11.2016)

 

“Eine sehr clevere Performance über unsere komplizierte Beziehung zu Sex, Scham und Schaulust. Voll postporn halt."

(Nicole Strecker, tanz, Dezember 2016)

 

Gefördert durch: Kunststiftung NRW, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Bundesstadt Bonn, das NATIONALE PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags und Théâtre-ProVS, Le Conseil de la Culture Etat du Valais, La Loterie Romande.

 

wieder am 09./ 10./ 11. Februar im Bonner theaterimballsaal

 

 

Kooperation mit dem Theater Osnabrück, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, geht in ihr zweites Jahr

 

Die Kooperation von Dance Company Theater Osnabrück (künstlerische Leitung Mauro de Candia) und CocoonDance, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes im Fonds Doppelpass, geht in sein zweites Jahr.

(Der Fonds Doppelpass unterstützt gezielt Kooperationen von freien Gruppen und festen Theatern.)

 

Begonnen hatte das Recherche-Projekt zur „Biografie des Körpers“ anfangs der Spielzeit 2015/2016 mit dem zweiteiligen Tanzabend BIOGRAFIA DEL CORPO. Seitdem geht die körperbiografische Spurensuche weiter, auf die Mauro de Candia und Rafaële Giovanola und mit ihr in Osnabrück lebende Flüchtlinge begeben haben.

In ihrem ersten Aufführungsprojekt (Premiere: 21 November 2015) begaben sich Giovanola und de Candia mit ihren jeweils eigenen Stücken „Fragmente“ und „Studio in Divenire“, aber in gemeinsamer Recherche auf die Suche nach ihren Wurzeln als Tänzer-Choreografen. Für die Tanzkarriere von Rafaële Giovanola und Mauro de Candia war die Ausbildung bei der großen russischen Ballettpädagogin Marika Besobrasova von entscheidender Bedeutung.

Beide haben bei ihr – zu unterschiedlichen Zeiten – an der Ballettakademie in Monte Carlo studiert und dabei nicht nur eine Schulung des Körpers, sondern auch eine Schule des Wahrnehmens und Sehens durchlaufen.

 

Premiere BIOGRAFIA DEL CORPO II: 08. April 2017, Theater Osnabrück, emma-theater.

Weitere Aufführungen: 14./ 20./ 23. April 2017 und 11./ 13./ 31. Mai 2017 

 

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes


 

Zweites Jahr der insgesamt 3-jährigen Residenz im Schweizer Kanton Wallis

 

Im Rahmen der 3-jährigen Residenz wird die CocoonDance Company Bonn, neben eigenen Aufführungen, im gesamten Kanton mit verschiedensten Gruppierungen aus dem Professionellen- bis Laienbereich wie u.a. Breakdancern, Parkour-Läufern („Traceuren“), Schülern und Studenten des kantonalen Konservatoriums gemeinsam in einer Recherche zu den verschiedenen Bewegungssprachen zusammenarbeiten. Mittelfristig geht es um Erarbeitung eines gemeinsam nutzbaren Glossars. Die Arbeit am Glossar dient dem Austausch von vorhandenem, „explizitem“ und „implizitem“ Wissen, bzw. Entwicklung einer gemeinsamen, verbindenden Sprache. Der Fokus der Recherche richtet sich dabei auf Bewegungsformen einer zeitgenössischen urbanen Kultur die, außerhalb des künstlerisch-professionellen Bereichs, eng verbunden sind mit Raumaneignungspraktiken und -theorien.

 

Seit Dezember 2016 befindet sich auch eine Junior Company für Mitglieder von acht bis 24 Jahre im Aufbau.

 

Die Förderer des Residenzprogrammes Théâtre-ProValais, Le Conseil de la Culture Etat du Valais und La Loterie Romande möchten mit der Vergabe der Residenz an CocoonDance eine stärkere Basis für die Weiterentwicklung des zeitgenössischen Tanzes im Schweizer Kanton Wallis schaffen.